Kleiner Abriss der Dorfchronik

Wunderfichte.html
 
  1. - erste Urkundliche Erwähnung der Luftmühle unterhalb des Dorfes  Rodersdorf am 22. 03. 1266 durch  Erkenbert der Ältere von Strassberg und unserer Söhne Reinbot und Erkenbert der

  Jüngere

  

  1. - Gründung des Ortes geht wahrscheinlich auf die Zeit der

    Besiedlung des Vogtlandes durch die Slawen und  Sorben

    im 7. und 8. Jahrhundert zurück

 

  1. - durch die Niederwerfung der Slawen und Sorben durch Heinrichs I. und Kaiser Otto I. bis Mitte des 10. Jahrhundert, siedelten sich  Sachsen, Thüringer und Bayern an

 

  1. - der erste Rittergutsbesitzer, die Erb-, Lehns- und Gerichtsherren

    waren, hießen Roder und nach ihm wurde das Dorf benannt

 

-  Ende des 13. Jahrhundert Erbauung der ersten Kirche

 

  1. - um 1485 kam es zur Teilung des Rittergutes in das Obere und

   Untere Gut  datiert als das älteste Dokument des sächsischen

   Pfarramtes (Archiv Dresden)

 

  1. - 1538 Vereinigung der Kirchspiele Rodersdorf und Thossen (Grund : Der Kaplan von Thossen Johannes Weygold gestorben)


  1. - Schulmeister Johann Schlembach unterrichtete in einer „Stube“,  bis im Jahre 1579 die erste Schule errichtet wurde

 

-  1660 Kirche wird durch Blitzschlag eingeäschert

 

-  1675 Wiederaufbau der Kirche (teilweise)

 

  1. - die“ Gustav Adolf Decke “ aus dem Heer des  

    Schwedenkönigs, ein Geschenk der Hochgräflichen Familie   

    Stubenberg im Jahre  1714

 

-  1819 Bau einer neuen Schule, dem jetzigen Kantorrat

 

-  1902 Einzug der Industrie, es gab zwei Stickmaschinenbesitzer

 

-  um 1908 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr

 

-  1910 Elektrifizierung hält Einzug

 

  1. - 07.05.1933 die „Wunderfichte“ zu Rodersdorf  wird Opfer 

   eines  schweren Gewittersturm

 

  1. - nach 1945 Umwandlung der Rittergüter in das VEG (Volks 

   Eigenes Gut) und die LPG (Landwirtschaftliche  

   Produktionsgenossenschaft)

 

-  nach 1991 wird das VEG und LPG wieder privatisiert

 

-  2002  bis 2005 umfassende Restaurierung der Kirche

 

 

Quelle: Arno Zoepel ; Rodersdorf  - Eine vogtländische Ortsgeschichte